Nach vorne führen viele Wege

Im Laufe eines Lebens stehen immer wieder wichtige persönliche Bildungsentscheidungen an. Häufig brauchen junge Menschen bei diesen Entscheidungen Rat und Unterstützung. Rheinland-Pfalz bietet ihnen mit einer leistungsfähigen und aufstiegsorientierten Bildungslandschaft vielfältige Chancen, die auf dieser Internetseite dargestellt werden.

Das schulische, berufliche und hochschulische Bildungssystem in Rheinland-Pfalz gleicht einem dichten Wegenetz. Es gibt viele Ziele, die man ansteuern kann. Erreichen kann man sie auf vielen Wegen. Die meisten Wege sind miteinander verbunden. Es gibt hier keine Sackgassen. Wer einmal auf dem Weg ist, kann die ursprünglich eingeschlagene Route noch verlassen. Man kann noch abbiegen, sich neue Ziele suchen oder das ursprüngliche Ziel auf anderen Wegen ansteuern. Der Vorteil eines solchen dichten Netzes ist, dass es nicht den einen Königsweg gibt, dem alle folgen müssen.

Die Partner des Ovalen Tisches für Ausbildung und Fachkräftesicherung haben es sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt der Bildungsmöglichkeiten darzustellen. Dazu dient diese Internetseite. Sie ist auch eine Hilfestellung für die Planung individueller Routen im Bildungssystem. Gute Reise!


Die Broschüre "Viele Wege" zum Download:

Broschüre auf arabisch (.pdf)
Broschüre auf deutsch (.pdf)
Broschüre auf englisch (.pdf)
Broschüre auf russisch (.pdf)
Broschüre auf türkisch (.pdf)

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Studium in RLP

  • DanielaDaniela (30)
    Nach dem Abitur stand ich vor der Wahl, Studium oder Beruf? Ich habe mich für letzteres entschieden und eine Ausbildung in meinem Traumberuf „Bankkauffrau“ begonnen. Dies war eine gute Entscheidung, wie sich später herausstellte. Denn mein Arbeitgeber förderte mich auch nach meiner erfolgreichen Ausbildung. So konnte ich mit der Unterstützung meines Arbeitgebers parallel zu meinem Job einige Weiterbildungsmaßnahmen absolvieren. Hierzu zählen die Studiengänge Bankfachwirtin, Bankbetriebswirtin, Diplomierte Bankbetriebswirtin und Bachelor of Science. Diese berufsbegleitende Weiterbildung war für mich die richtige Alternative zu einem Vollzeitstudium an der Universität. Denn so konnte ich weiterhin im Berufsalltag tätig sein, der mir überaus Spaß macht, und mein berufliches Netzwerk mit vielen Kontakten aufbauen und pflegen.
  • Jan-RobertJan-Robert (24)
    Nach der 9. Klasse hätte ich noch die 10. und die Mittlere Reife an der Schule machen können. Viele in meiner Klasse sind diesen Weg gegangen, ich habe mich anders entschieden. Damals war es mit den Ausbildungsstellen schwieriger als heute. Ich hatte ein Angebot für eine Ausbildungsstelle als Drucker, die habe ich angenommen. Die Mittlere Reife wollte ich auf jeden Fall machen und habe sie mit dem Berufsabschluss auch geschafft - durch ein gutes Abschlusszeugnis. Jetzt setze ich noch eine Weiterbildung zum Industriemeister Print drauf.
Wer über das Gymnasium oder die Bildungsgänge der berufsbildenden Schulen die Fachhochschulreife oder Hochschulreife erworben oder diese über Abendschulen oder Kollegs nachgeholt hat, kann ein Studium an einer Fachhochschule bzw. Universität des Landes aufnehmen.

Wer einen Meisterbrief erworben hat oder über einen gleichwertigen beruflichen Fortbildungsabschluss verfügt, kann auch ohne Fachhochschulreife oder Hochschulreife jedes Studium an einer Fachhochschule oder Universität des Landes aufnehmen.
Wer seine Ausbildung qualifiziert, d.h. mit einer Gesamtnote von 2,5 oder besser abgeschlossen und danach mindestens 2 Jahre berufliche Erfahrung gesammelt hat, kann - ebenfalls ohne Fachhochschulreife oder Hochschulreife – jedes Studium an Fachhochschulen oder fachlich mit der Ausbildung verwandte Studiengänge an Universitäten aufnehmen.

Rheinland-Pfalz verfügt über ein dichtes Netz an Hochschulen mit fünf Universitäten und sieben Fachhochschulen. Bereichert wird dieses Angebot für Studierende durch das spezifische Fächerspektrum der Hochschulen in freier Trägerschaft und der Verwaltungsfachhochschulen.

Die Initiative „Nach vorne führen viele Wege“ wird unterstützt durch:

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