Nach vorne führen viele Wege

Im Laufe eines Lebens stehen immer wieder wichtige persönliche Bildungsentscheidungen an. Häufig brauchen junge Menschen bei diesen Entscheidungen Rat und Unterstützung. Rheinland-Pfalz bietet ihnen mit einer leistungsfähigen und aufstiegsorientierten Bildungslandschaft vielfältige Chancen, die auf dieser Internetseite dargestellt werden.

Das schulische, berufliche und hochschulische Bildungssystem in Rheinland-Pfalz gleicht einem dichten Wegenetz. Es gibt viele Ziele, die man ansteuern kann. Erreichen kann man sie auf vielen Wegen. Die meisten Wege sind miteinander verbunden. Es gibt hier keine Sackgassen. Wer einmal auf dem Weg ist, kann die ursprünglich eingeschlagene Route noch verlassen. Man kann noch abbiegen, sich neue Ziele suchen oder das ursprüngliche Ziel auf anderen Wegen ansteuern. Der Vorteil eines solchen dichten Netzes ist, dass es nicht den einen Königsweg gibt, dem alle folgen müssen.

Die Partner des Ovalen Tisches für Ausbildung und Fachkräftesicherung haben es sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt der Bildungsmöglichkeiten darzustellen. Dazu dient diese Internetseite. Sie ist auch eine Hilfestellung für die Planung individueller Routen im Bildungssystem. Gute Reise!


Die Broschüre "Viele Wege" zum Download:

Broschüre auf deutsch (.pdf)
Broschüre auf russisch (.pdf)
Broschüre auf türkisch (.pdf)

News


09. und 10. Juni 2017
Future in Trier


21. und 22. Juni 2017
Vocatium in Trier


25. und 26. August 2017
BIM in Mainz


07. und 08. September 2017
Job Initiative Eifel in Bitburg


14. und 15 September 2017
Vocatium in Koblenz


04. November 2017
Nacht der Technik in Koblenz


04. und 05. November 2017
Horizon in Mainz



Netzplan „Nach vorne führen viele Wege“ mit Lesehilfe
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Der Ovale Tisch
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Gründe für eine duale Ausbildung

  • DanielaPascal (26)
    Technik hat mich schon immer interessiert. Um die Fachhochschulreife zu erwerben, bin ich nach der Realschule auf die Höhere Berufsfachschule (Fachrichtung Informatik mit Angewandter BWL) gewechselt. Im Anschluss habe ich eine Ausbildung zum Informatikkaufmann absolviert und parallel im dritten Ausbildungslehrjahr ein Studium zum Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt begonnen. Derzeit befinde ich mich in einem Aufbaustudiengang zum Bachelor of Arts - ebenfalls begleitend zum Beruf als IT-Organisator. Die Weiterbildung neben dem Job ist zwar zeitaufwändig, aber so bleibt auf diesem Wege der Bezug zur Praxis erhalten.
  • Jan-RobertHolger (38)
    Nach der 9. Klasse hätte ich noch die 10. und die Mittlere Reife an der Schule machen können. Viele in meiner Klasse sind diesen Weg gegangen, ich habe mich anders entschieden. Damals war es mit den Ausbildungsstellen schwieriger als heute. Ich hatte ein Angebot für eine Ausbildungsstelle als Drucker, die habe ich angenommen. Die Mittlere Reife wollte ich auf jeden Fall machen und habe sie mit dem Berufsabschluss auch geschafft - durch ein gutes Abschlusszeugnis. Jetzt setze ich noch eine Weiterbildung zum Industriemeister Print drauf.
Eine duale Ausbildung erlaubt es gleichzeitig zu lernen und zu arbeiten und eine Ausbildungsvergütung zu erhalten. Je nach Beruf beträgt sie in Westdeutschland zwischen 495 € und fast 1.090 €. Durchschnittlich verdienten im Jahr 2016 die Auszubildenden 859 € brutto im Monat.

Die bundesweite Einheitlichkeit der Ausbildung ermöglicht, dass die erworbenen Qualifikationen auch von anderen Unternehmen anerkannt werden. Eine duale Ausbildung im Betrieb bietet darüber hinaus die Möglichkeit, bereits früh Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen. Zu den fachlichen kommen persönliche, organisatorische und soziale Kompetenzen, so dass mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben gelegt werden.

Die Initiative „Nach vorne führen viele Wege“ wird unterstützt durch:

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